Freileitungsmonteur ist in Deutschland kein eigenständiger, staatlich anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne einer klassischen dualen Ausbildung mit festem Berufsbild.
Einordnung und Praxis:
- Der Freileitungsmonteur ist eine spezialisierte Tätigkeit bzw. Funktionsbezeichnung im Bereich des Freileitungs- und Leitungsbaus.
- Der Einstieg erfolgt in der Regel über eine abgeschlossene technische oder handwerkliche Ausbildung, z. B.:
- Elektroniker / Elektroinstallateur
- Metallbauer
- Industriemechaniker
- Mechatroniker
- Auch handwerklich erfahrene Quereinsteiger können sich zum Freileitungsmonteur qualifizieren.
Qualifikation zum Freileitungsmonteur:
Die eigentliche Qualifizierung erfolgt überwiegend betrieblich und über Zusatzlehrgänge, unter anderem durch:
- interne Schulungen im Unternehmen
- sicherheitstechnische Unterweisungen
- spezielle Lehrgänge für Arbeiten an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen
- Höhentraining, Seil- und Rettungstechnik
- Qualifikationen für Arbeiten unter Spannung (AuS), je nach Einsatzbereich
Fazit:
Freileitungsmonteur ist kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern eine spezialisierte Fachlaufbahn, die auf einer technischen oder handwerklichen Grundausbildung aufbaut und durch gezielte Weiterbildungen im Freileitungsbau ergänzt wird.